In Betrieben tut sich was und Unternehmer benötigen viel Unterstützung, um den Wandel zur wettbewerbsfähigen Organisation zu bewältigen. Eine Unternehmensstrategie haben bereits viele Unternehmen, doch die Veränderungen aus der Digitalisierung werden unter den gestiegenen Produktionskosten und einem anhaltenden Fachkräftemangel zu enormen Herausforderungen. Manager und Verantwortliche scheitern allzu oft an der Verknüpfung von Workforce und Unternehmensstrategie. Dabei ist dieser Einzelschritt essenziell für das zukünftige Wachstum.
Was ist Workforce?
Es gibt viele Begriffe für die Belegschaft eines Unternehmens. Workforce ist ein neuerer Begriff und zeigt an, dass es sich um eine starke Kraft im betrieblichen System handelt. Alles, was mit dem Personalmanagement zu tun hat, wird in die strategische Ausrichtung des Betriebes für die Zukunft eingebunden. Die Qualifikationen der Beschäftigten fliessen dabei genauso ein wie die Wechselbereitschaft und die Mitarbeiterzufriedenheit.
Alte Hierarchien müssen aufgebrochen werden, damit frischer Wind durch Büros und Produktionshallen wehen kann. Das Herz eines Unternehmens stellen die Menschen dar, die darin und dafür arbeiten. Werden über ihre Köpfe hinweg wichtige Entscheidungen für die zukünftige Aufstellung des Betriebes getroffen, droht das Projekt zu scheitern. Leistungsfähige HR-Abteilungen erstellen die Rahmenbedingungen und müssen vom Management entsprechend eingewiesen und geschult werden.
Wenn Unternehmen denken, ihre Personalabteilung ist nur für die Erstellung von Lohnabrechnungen und Gehaltszetteln da, wird es sich schon sehr bald im Aus befinden. Solche Unternehmer werden dann zusehen müssen, wie augenscheinlich kleinere Wettbewerber oder ausländische Firmen an ihnen vorbeiziehen und sich die wertvollen Marktanteile sichern.

Quelle: https://www.brand-doctor.net/blog/vision-und-mission-was-ist-eigentlich-der-unterschied
Wie erstellt man eine neue Unternehmensstrategie?
Vision, Mission und Werte – das sind die drei Säulen einer Strategie. Das gilt nicht nur für Organisationen wie einen industriellen Betrieb oder einen handwerklichen Mittelstand. Über die Unternehmensstrategie werden die langfristigen Wünsche der Betriebsleitung in Worte gefasst. Die Vision ergänzt Angaben des Unternehmens und seiner Produkte bzw. Dienstleistungen über den Mehrwert für Kunden. Bei der Mission geht es um die individuellen Grundsätze der Organisation.
Was zunächst komplex klingt, beginnt mit den Antworten auf einige wenige Grundfragen.
- Wer bin ich?
- Was stelle ich her?
- Warum ist mein Betrieb besser als der Wettbewerb?
- Warum sollten Fachkräfte hier arbeiten und nicht bei der Konkurrenz?
- Welche einzigartigen Aspekte machen meine Organisation so besonders?
Mit diesen oder ähnlichen 5 einfach formulierten Fragen lassen sich bereits in vielen Betrieben die Vision und die Mission definieren. Die Kernwerte eines Unternehmens finden sich besonders einfach mit einer Ist-Analyse. Dabei werden Stärken und Schwächen gegenübergestellt. Eine Mitarbeiterbefragung liefert Erkenntnisse, die sich übersichtlich in einer Vor- und Nachteilliste aufstellen lassen. Dann folgt eine Analyse der Daten und daraus ableitend die Definition von individuellen Unternehmenswerten.
Bevor es aber zum nächsten Schritt gehen kann, ist die Verknüpfung von Workforce und Strategie wichtig!
Warum Workforce und Strategie zusammengehören!
In vielen Betrieben wird zwar die Strategie definiert, aber man vergisst, die Workforce, also die Belegschaft, zum richtigen Zeitpunkt in die Planung einzubinden. Die Verknüpfung beider Aspekte ist aber wichtig, damit die Strategie nachhaltig zum Leben erweckt wird und die definierten Ziele erreicht werden. Am Ende geht es schliesslich darum, ob und wie das Unternehmen auch in 2, 5 oder 10 Jahren noch erfolgreich am Markt positioniert ist.

Quelle: https://www.spendit.de/magazin/was-ist-workforce-management-so-geht-strategische-personalplanung/
Die Bedeutung von Workforce Management
Mit der ehrlichen Analyse der aktuellen Rahmenbedingungen geht der Unternehmer in eine unsichere und oft schwierige Zukunft. Dort warten einzigartige Herausforderungen, die vor allem auf kostengünstigen Prozessen und einer hohen Effizienz der Beschäftigten ruhen. Um eine auf Unternehmenseffizienz ausgerichtete Strategie kommt der moderne Unternehmer ab sofort nicht mehr herum.
Mit dem Workforce Management wird sichergestellt, dass
- die Strategie zur Qualifikation der Beschäftigten passt
- Berufsbilder und Tätigkeitsprofile für digitale Rahmenbedingungen geeignet sind
- Beschäftigte langfristig im Unternehmen gehalten werden
Doch die vielleicht grösste Herausforderung stellt der Fachkräftemangel dar und damit der benötigten Effizienz von Organisationen entgegen. Wer sich nicht rechtzeitig dem Problem aufrichtig und aktiv stellt, wird schnell das Nachsehen haben. Dann nützt auch die beste Unternehmensstrategie nichts mehr, wenn Beschäftigte diese nicht mittragen, stützen, ausbauen und nach aussen tragen. Gleichzeitig kann die Verknüpfung von Workforce und Strategie als Schlüsselfaktor dem Phänomen der Grand Resignation rechtzeitig entgegenwirken.
Dabei kündigen Mitarbeiter ihre aktuelle Stelle, und zwar ohne bereits einen neuen Arbeitgeber gefunden zu haben. Sie wissen ganz genau, dass der Markt auf ihrer Seite ist und es mehr als genug offene Positionen für fast jedes Profil gibt.

Quelle: https://karrierebibel.de/strategieentwicklung/
Darum ist Workforce Management so wichtig
Es gibt viele Gründe, warum eine effiziente Personalarbeit wichtig ist. Doch für das HR gilt besonders, was für andere Abteilungen nicht in diesem Masse gilt: Personaler sind mitverantwortlich für den zukünftigen Erfolg und das Fortbestehen eines Unternehmens. Wer aber an der Stellschraube Personalabteilung spart oder nicht richtig agiert, zahlt am Ende die Rechnung. Nur wenn die Strategie auf die Belegschaft angepasst ist und mit ihr zusammen das Rahmenwerk für Wachstum im HR gebildet wird, kann der Sprung ins digitale Zeitalter unter höchsten Effizienzwerten gelingen.
Es geht nicht nur um die Digitalisierung der Zukunft. Die Märkte reagieren empfindlich auf Einflüsse von geopolitischen Ereignissen, die aktuellen Spritpreise belegen dies eindeutig. Was, wenn ein Unternehmen nicht auf solche gravierenden Veränderungen vorbereitet ist? Wie soll es zukünftig erfolgreich am Markt agieren, wenn die Belegschaft auf ähnliche Herausforderungen mit Abwanderung oder Gleichgültigkeit reagiert?
Das Zünglein an der Waage könnten zukünftig mehr denn je erfolgreiche Personalabteilungen sein. Sie definieren die Bedingungen für effiziente Belegschaften und ermöglichen Wachstum über das Workforce Management. Wenn das Know-how im Unternehmen nicht ausreicht oder die notwendigen Ressourcen nicht vorhanden sind, helfen externe Recruiter. Sie haben sich in den vergangenen Jahren häufig auf solche Fälle spezialisiert und ergänzen ihr Fachwissen bei der Personalbeschaffung mit diesen Zusatzqualifikationen.
So sind aus den Beratern inzwischen beratende und unterstützende Partner für Wachstum, Fortschritt und Innovation geworden.



